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Als Führungskraft geboren

…werden nur die allerwenigsten von uns. Manchen liegt ein Charakter im Blut, der eine gute Grundlage für eine Führungsrolle im Leben ist oder der sie antreibt, eine solche zu übernehmen. Aber niemand wird als vollkommender und rundum perfekter Leader geboren. Wie in anderen Lebensbereichen wächst auch die Führungspersönlichkeit durch Fehler, schwierigen Zeiten und vor allem durch Reflexion.

Was eine gute Führungskraft ausmacht

Das Bild von einem guten Chef* hat sich über die letzten Jahrzehnten stark verändert. Vom Spezialisten, der fachlich allen überlegen ist und im besten Falle Charisma besitzt, liegt das heutige Augenmerk viel mehr auf den sogenannten Soft Skills und der Metaebene. Ein guter Leader muss Visionen und Weitblick haben. Er muss das Ziel vor Augen sowie eine Vorstellung haben, wie dieses erreicht werden kann. Im nächsten Schritt kennt er sein Team und die einzelnen Persönlichkeiten. Er weiß wie diese zu motivieren sind – manchmal von Person zu Person sehr unterschiedlich – und wie er sie weiterentwickeln kann. Stärken und Talente sind nicht nur bekannt, sondern werden auch optimal eingesetzt. Transparente Kommunikation, Wertschätzung und „gelten lassen“ sind wichtige Schlüssel zum Erfolg, insbesondere bei der jüngeren Generation

Was ich damit nicht meine

Es geht also weg vom Fachspezialisten, der jeden Schritt seiner Teammitglieder selbst genauestens durchdenkt und nachvollziehen kann, hin zu einem teamorientierten Visionär. Das heißt nicht – wie oftmals falsch interpretiert – dass alles erst einmal den Weichspüler durchlaufen muss. Dem ist nicht so. Es geht nicht um einen Kuschelkurs, sondern um die Haltung gegenüber den Mitarbeitern. Verhält sich die Führungskraft grundsätzlich wertschätzend, können auch kritische Worte besser aufgenommen und verarbeitet werden. Wird grundsätzlich transparent kommuniziert, wird dadurch in einer Ausnahmesituation auch eine verspätete Informationsweitergabe keine Frustration hervorrufen. Darf der Mitarbeiter* seinen eigenen Weg zum vereinbarten Ziel gehen, kann er dabei wachsen und sein Potential entfalten. Dies alles sind Säulen von Mitarbeiterzufriedenheit. Und die wiederum ist ein wichtiger Baustein zum Erfolg.

Wie man zu einem guten Leader wird

Wie wird man nun zu einer guten Führungspersönlichkeit? Davon gibt’s im nächsten Beitrag mehr. Bis dahin empfehle ich drei Artikel aus dem Dezember zum Thema „Selbstcoachingstools für Nachwuchsführungskräfte„.

Haben Sie Interesse an meinem Nachwuchsführungskräfteprogramm? Dann kontaktieren Sie mich gerne!

*in diesem Text verwende ich aus Gründen der Lesbarkeit (und nur deshalb) das generische Maskulinum