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Berührungen – essentiell fürs Wohlbefinden!

Umarmungen sind wichtig: „We need four hugs a day for survival, eight hugs a day for maintenance, and twelve hugs a day for growth.“ (Virginia Satir, US-amerikanische Familientherapeutin). Aber woher kommt diese Annahme, dass Berührungen so wichtig für unser Wohlbefinden sind?

Berührungen chemisch sehen

Eine Studie der Universität Miami zeigt, dass bereits leichte Berührungen die Produktion des Stresshormons Cortisol senken und die Ausschüttung von Entspannungshormonen begünstigen.  Eines davon ist Oxytocin, das auch mit Empfindungen wie Ruhe, Liebe und Vertrauen in Verbindung steht. Damit kann der Blutdruck positiv beeinflusst, Depressionen vorgebeugt und das Immunsystem gestärkt werden.

Auf unserem Lebensweg

Der Tastsinn ist der erste (und der letzte) Sinn des Menschen. So ist er auch die Grundlage der Verbindung zwischen Mutter bzw. Eltern und Kind und besonders für die Entwicklung von Babys und Kindern. Umarmungen und Berührungen werden also in der Kindheit in der Regel mit Trost, Liebe und Geborgenheit verbunden. Diese Gefühle können auch später wieder aktiviert werden. Studien zeigen, dass z.B. Ängste verringert werden können.

Und jetzt?

In unserer schnellen und zunehmend kühleren Welt sehnen sich die Menschen nach echter und vertrauter Nähe. Fast 50% der Deutschen würde sich mehr Berührungen wünschen. Aber was könnte das nun für uns bedeuten? Ein bewusstes Schulterklopfen beim Kollegen, eine Extraumarmung für die Mutter, ein bewusstes Zeitnehmen für die Nähe des Partners beim abendlichen Wiedersehen? Achten Sie doch einfach in den nächsten Tagen mal darauf, wann Sie Berührungen schenken und was die der anderen mit Ihnen machen. Viel Spaß!