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Ilja Grzeskowitz im Interview

Ilja Grzeskowitz befasst sich als herausragender Redner, Erfolgsautor und Coach mit CHANGE. Schon lange inspirieren mich seine Bücher, Podcast und Reden und ich freue mich sehr, dass ich nach Barbara Messer einen ebenfalls herausragenden zweiten Interviewpartner gewinnen konnte. Ilja hat seine Antworten für Sie und mich aufgenommen. Hier finden Sie zuerst eine Zusammenfassungen und wer Lust hat, der kann sich die ausführliche Version über die Audiodatei unten anhören. Und jetzt viel Spaß!

Hallo Ilja! Das Thema Change steht auch in meinem Fokus, ganz besonders in diesem Monat.. In diesem Bereich bist Du eine große Inspiration für mich und für viele, viele andere. Toll, dass Du Dich bereit erklärt hast, hier drei Fragen zu beantworten. VIELEN DANK!

Du bist ja einer DER Changeexperten in Deutschland. Ab wann wusstest Du, dass Veränderung Dein Thema ist?

Das ist tatsächlich spannend, denn ich wusste es relativ spät. Auf der einen Seite hat mich Veränderung schon immer fasziniert. In meiner Zeit als Geschäftsführer im Einzelhandel hat sich unter anderem durch Amazon der Markt stark verändert. Aber ich habe das gar nicht so bewusst wahrgenommen. Es hat mich schon damals sehr fasziniert, wie unterschiedlich Menschen mit Veränderung umgehen. Trotzdem habe ich es nicht als MEIN Thema gesehen. Als ich mein Unternehmen gegründet habe, war ich erst mit dem sogenannten Bauchladen unterwegs, weil ich auch vorher schon ein Generalist war. Und dann hab ich mir mal angeguckt, was sich wie ein roter Faden durch mein Leben zieht. Und nach dieser Analyse habe ich das Thema Veränderung dann stark in den Mittelpunkt gestellt. Das war sicher eine der besten Entscheidungen in meinem Leben. Aber, es hat eine Weile gedauert, bis ich darauf gekommen bin.

Change Management ist aktuell ein riesiges Thema und wird es sicherlich auch bleiben, angesichts einer sich immer schneller drehenden Welt. Was glaubst Du, sind die größten Herausforderungen für Unternehmen in der Zukunft?

Das ist in der Tat spannend und ich möchte die Antwort zweiteilen. Zum einen sind es die Einwirkungen, die von außen auf die Unternehmen einprasseln. Der massive Wandel, der in den letzten Jahren immer schneller und komplexer geworden ist. Da gibt es keinen Normalzustand, keine Ruhe zwischendurch mehr. Veränderung ist ein Dauerzustand. Die Trends sind aus meiner Sicht Big Data und künstliche Intelligenz, demographische Entwicklung und Digitalisierung. Wer auf diese Trends achtet und auf den Zug aufspringt, wird erfolgreich sein, während die anderen einsam am Bahnsteig stehen bleiben. Zum anderen und viel wichtiger gibt es die Innensicht. Wie kriegen es Unternehmen hin, eine Kultur der Veränderung zu etablieren, die von Eigenschaften wie Offenheit, Neugier und Innovationsfähigkeit geprägt ist. Alle Methoden nützen nichts, wenn der Mensch nicht bereit ist. Auf die Menschen wird es ankommen. Da sollten die Unternehmen schon jetzt darüber nachdenken, wie sie die besten Köpfe bekommen und halten können.

Welche drei wichtigsten Tipps für gelungenen Change gibst Du Deinen Chance Makern, wie Du Deine Community nennst, und hiermit auch den Lesern hier auf dem Blog?

Das ist gar nicht so einfach, es auf drei Dinge zusammenzufassen. Erstens ist es wichtig, bewusst und mit offenen Augen mit dem Thema umzugehen. Das kann manchmal hart sein, aber je bewusster wir uns sind, desto leichter fällt es uns, notwendige Veränderungen einzuleiten.

Zweitens, Entscheidungsfähigkeit trainieren, denn je besser Menschen in der Lage sind, zu entscheiden, desto bereiter sind sie, etwas durchzuziehen.

Der dritte Tipp ist, groß zu träumen, mutig zu träumen, aber den Weg der kleinen Schritte zu gehen. Kleine Zwischensteps ermöglichen kleine Erfolgserlebnisse und damit kann man sicher gehen, dass man bei der Stange bleibt und die Ergebnisse auch nachhaltig wirken.

Vielen Dank an Ilja Grzeskowitz für die investierte Zeit und die Impulse. Im Übrigen kann ich auch seinen Podcast sehr empfehlen!

Und hier das Interview in voller Länge zum Genießen:

Website Ilja Grzeskowitz

Megatrends als Veränderungsauslöser