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Kommunikation im Change

Es gibt zahlreiche Erfolgsfaktoren für das Changemanagement. Einer jedoch wird stets separat aufgeführt und steckt gleichzeitig in vielen anderen: die Kommunikation im Change. Für sie gibt es daher spezielle Modelle und Methoden, die vom Wording bis zur Zeitachse eine Menge Unterstützung für das Gelingen von Change Management geben.

Wo sie überall drinsteckt

Denken wir an Führung, an Unternehmenskultur, an Partizipation und Integration – überall steckt Kommunikation schon gleich mit drin. Alleine Führung bedeutet nach unterschiedlichen Schätzungen einen Kommunikationsanteil von bis zu 80%. Die Art und Weise des Umgang miteinander im Unternehmen, die Werte, haben ebenfalls ganz eng mit Kommunikation zu tun. Partizipation ohne Kommunikation ist nicht denkbar, ebenso wie die Integration einer Veränderung. Mangelnde Kommunikation ist der Faktor Nummer 1 für Widerstände. Und diese können einen ganzen Change Prozess zum Scheitern verurteilen. Damit das nicht passiert, sollten Sie sich bewusst Gedanken machen.

Wichtige Punkte in der Changekommunikation

Neben der Kommunikation, die in anderen Erfolgsfaktoren steckt, gibt es die gezielte Beschäftigung mit der Changekommunikation. Diese sollte

  • geplant – wann, was, wo, mit wem, wie oft
  • bewusst – nicht „aus Versehen“, nicht zwischen Tür und Angel
  • rechtzeitig – sobald wie möglich, in jedem Fall, bevor Informationen extern zu finden sind (!)
  • kontinuierlich – regelmäßiger Informationsfluss und Kommunikationsangebote
  • transparent – klare Worte, die der Wahrheit entsprechen
  • vielseitig – möglichst verschiedene Kanäle nutzen und Angebote machen
  • persönlich – ein Aushang reicht nicht aus
  • mit der Möglichkeit zum Austausch erfolgen.

Außerdem können besondere Elemente eingesetzt werden: Storytelling, moderierte Workshops, ein bewusst eingesetzter Kommunikator oder speziell zum Unternehmen passende Kommunikationsformen. Es gibt viele Möglichkeiten zur Verbesserung der Kommunikation.

Weitere beachtenswerte Punkte

Grundsätzlich gilt „so früh wie möglich, so viel wie nötig“ kommunizieren. Dabei ist es wichtig, auch ein „Nicht-wissen“, ein „Nicht-absehen-können“ zu thematisieren.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Mind-Set der Führungskräfte und Initiatoren. Wenn keine bejahende Haltung zu erkennen ist, dann können auch alle Methoden und jede transparente Kommunikation im Change nicht helfen.

Wenn ich Sie bei Ihrem Change-Prozess unterstützen soll, dann kontaktieren Sie mich gerne.