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Megatrends – Verursacher von Veränderung

Alle sprechen von Veränderung, Change und Wandel. Manch einer fragt sich, woher die ständige Notwendigkeit zur Neuausrichtung oder Kalibrierung kommt. Dafür gibt es interne und externe Faktoren. Erstere sind oft die sogenannten Megatrends.

Megatrends – was sie ausmacht

Megatrends sind Entwicklungen, die nicht nur eine einzelne Branche, eine einzelne Generation, eine einzelne Kultur- oder Bevölkerungsgruppe sondern alle und jeden Einzelnen global beeinflussen. Das Zukunftsinstitut schreibt dazu: „Megatrends sind die „Blockbuster“ des Wandels. Es handelt sich um langfristige Entwicklungen, die für alle Bereiche von Gesellschaft und Wirtschaft prägend sind.“ Um von einem Megatrend zu sprechen, müssen drei Faktoren erfüllt sein:

  • Sie treten global auf, können aber unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
  • Die Trends müssen auch nach bis zu 30 Jahren signifikanten Einfluss haben, bez. der Einfluss muss noch deutlich sichtbar sein.
  • Sie beeinflussen mehr als einen Lebensbereich – nicht nur die Politik, sondern auch die Ökonomie, die Demographie, die Migration, die Gesundheit etc.

Megatrends – welche es gibt

Je nach Quelle und Zuordnung gibt es unterschiedliche Überschriften, über folgende Trends, die sehr viel abdecken, ist man sich einig:

  • Globalisierung
  • demographischer Wandel
  • Digitalisierung
  • Verschärfung der Ressourcenlage

Alle diese Punkte haben Einfluss auf die Gesellschaft, die Wirtschaft, den Einzelnen. Manche verstärken sich gegenseitig, einige gleichen sich im besten Falle wieder aus. Die Globalisierung beispielsweise vergrößert den Markt an potenziellen Arbeitnehmern, der durch den demographischen Wandel verknappt wird. Globalisierung und Digitalisierung feuern die Geschwindigkeit unserer Welt an. Sie unterstützen sich somit zumindest in diesem Punkt gegenseitig.

Fazit

Jeder Unternehmer sollte sich über die Megatrends bewusst sein und sich frühzeitig Gedanken machen, was sie für die eigene Branche und das eigene Unternehmen bedeuten können. Dabei reicht es nicht aus, sie oberflächlich zu identifizieren. Es muss deutlich in die Tiefe und in die Zukunft gedacht werden, um im Anschluss eine eigene Haltung zu entwickeln.

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