Neues

Veränderung hat die Generation Y im Blut

YZu Beginn eines neuen Jahres spricht die ganze Welt über gute Vorsätze, neue Ziele und Veränderung. Dies möchte ich zum Anlass nehmen, um über die – oft falsch interpretierte – Veränderungsbereitschaft der Generation Y zu schreiben. Denn oft wird diese auch mit Ungeduld, Anspruchsdenken oder mangelnder Ausdauer gleichgesetzt.

Doch woher kommt diese zugeschriebene Eigenschaft eigentlich?

Die frühe Erfahrung, dass nichts im Leben konstant ist, mussten die Yer schon früh machen. Niemals vorher waren die Scheidungsraten so hoch wie in den 1980er und 1990er Jahren. Aber auch außerhalb des privaten Umfelds erlebten die Yer früh große Umbrüche – zum Teil sehr bewusst, zum Teil nur passiv: den Fall der Berliner Mauer, das Ende des kalten Krieges, mindestens eine Währungsreform, den 11.September 2001. Auch im eigenen Lebenslauf musste es die Bereitschaft geben, an anderen Orten zu studieren, ins Ausland zu gehen und unterschiedliche Praktika zu absolvieren (Beiname „Generation Praktikum“). Dabei war es nötig, sich immer wieder veränderten Verhältnissen anzupassen.

Wie wirkt sich dies nun aber auf das alltägliche Leben der Generation Y aus?

Auf Grund dieser privaten und gesellschaftlichen Erfahrungen hat die Generation Y weniger Angst vor neuen Situationen. Sie ist daher eher bereit, z.B. den Arbeitsplatz zu wechseln, um die Chance auf persönliche Entwicklung zu verbessern. Das hat in der Regel nichts mit Anspruchsdenken oder mangelnder Ausdauer zu tun, sondern vielmehr mit der effizienten Nutzung von Möglichkeiten zur Verbesserung der eigenen Situation. Und das ist doch eigentlich clever, oder?

MerkenMerken